Aktuelle Bildungsstudie ist ein Alarmsignal - Umdenken in der Schulverwaltung dringend notwendig

Der Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner, erklärt: "Die aktuelle Länderstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein Alarmsignal für die Berliner Bildungspolitik. Sie zeigt, dass hohe Ausgaben nicht automatisch zu besserer Bildung führen. Außerdem wird deutlich, dass ein Umdenken im bildungspolitischen Handeln mehr als notwendig ist. Bildungssenatorin Scheeres bleibt daher dringend aufgefordert, die Schulen endlich in die Lage zu versetzen, ihrem Bildungsauftrag nachkommen zu können.

Für die Berliner CDU müssen Qualität und Quantität des Unterrichts sichergestellt sein. Das erfordert zum Einen die Absenkung der Klassenfrequenzen und Abkehr von unnötigen Reformen. Zum Anderen bedarf es gut ausgebildeter Fachlehrer nicht nur in ausreichender Anzahl, sondern es bedarf auch altersgemischter Lehrerkollegien.
 
Hinzu kommt, dass sich Berlin eindeutig zum Gymnasium bekennen muss. Es ist kein Zufall, dass die christdemokratisch regierten Länder Sachsen, Thüringen und Bayern im Bildungsmonitor die Spitzenplätze belegen. Hieran muss sich Berlin ein Beispiel nehmen. Das bedeutet, dass die angehenden Lehrer auf die speziellen Anforderungen des Gymnasiums in ihrem Studium vorbereitet werden müssen. Statt eines Gemischtwarenladens in der Lehrerbildung halten wir an unserer Forderung nach einer differenzierten Ausbildung für Lehrkräfte an Sekundarschulen und Gymnasien fest.
 
Ferner bleiben wir dabei, dass schon in der Kita mit einer Qualitätsoffensive begonnen werden muss. Diese hat Vorrang vor der vom Koalitionspartner geforderten Beitragsfreiheit. Auch halten wir es nach wie vor für richtig, die erfolgreiche Vorschule wieder einzuführen.
 
Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer müssen heute die Folgen der ideologischen Bildungspolitik des rot-roten Vorgängersenats ausbaden."

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