Amadeu-Antonio-Stiftung muss sich der Kritik stellen

Im Streit zwischen der Amadeu-Antonio-Stiftung und dem Neuköllner Jugend-Stadtrat und stellvertretenden Bezirksbürgermeister Falko Liecke erklärt der Generalsekretär der CDU Berlin Stefan Evers:
 

„Die Amadeu-Antanio-Stiftung, für die nach eigener Darstellung „Demokratieförderung / Demokratische Kultur“ ein Schwerpunkt der Arbeit ist, wird dem eigenen Anspruch nicht gerecht. Sie muss berechtigte Kritik an ihrer Kita-Broschüre nicht nur ertragen können, sie hätte auch längst die umstrittenen Inhalte überarbeiten müssen.
 
Die bekannten Beispiele der Veröffentlichung, in denen von der Haartracht oder der sportlichen Fitness der Kinder, auf die politische Gesinnung des Elternhauses geschlossen werden soll, sind ähnlich fragwürdig wie AfD-Meldeportale gegen ideologisch unliebsame Lehrer.
 
Die CDU Berlin lehnt jede Form der Gesinnungsschnüffelei ab. Ich fordere die Stiftung deshalb auf, im Interesse ihrer eigenen Arbeit das Gespräch mit dem Bezirksamt und nicht die juristische Auseinandersetzung zu suchen! Die Kritik an ihrer Veröffentlichung ist in der Sache berechtigt und hätte längst zu einer inhaltlichen Überarbeitung führen müssen.“

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