Bei der von Mitte bis Ende Juni 2017 durchgeführten Mitgliederbefragung “Volksentscheid Offenhaltung Tegel” unter den Berliner CDU-Mitgliedern stimmten 83 Prozent mit “Ja” und 17 Prozent mit “Nein”, bei einer Beteiligung von 35,8 Prozent, d.h. 4.355 Mitgliedern

Zu dem Ergebnis erklären die CDU-Landesvorsitzende Staatsministerin Monika Grütters MdB und Generalsekretär Stefan Evers MdA:

Monika Grütters:
“Ich selbst habe mit Ja gestimmt und bin beeindruckt von der enormen Deutlichkeit des Votums. An den Regierenden Bürgermeister gerichtet, sage ich: Lieber Michael Müller, wenn die Politik von den Menschen ernst genommen werden will, dann muss die Politik selbst die Menschen ernst nehmen. Erklären Sie uns bitte nicht, was nicht gehen kann oder soll, sondern beginnen Sie mit dem Nachdenken über neue Möglichkeiten. Wir werden weiterhin sachlich argumentieren und für eine Offenhaltung Tegels werben, vordringlich ist dabei die rechtliche Klärung dieser Option. Ich bin dankbar, dass mein Kollege auf Bundesebene, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Enak Ferlemann, sich eindeutig positioniert, wenn er sagt: `Das Ergebnis freut mich. Das habe ich nicht anders erwartet. Das ist ein eindeutiger Auftrag an die Politik, die Offenhaltung Tegels zu prüfen`.“

Stefan Evers:
“Wir lösen mit dieser Befragung das Versprechen für mehr Beteiligung unserer Mitglieder ein. Die hohe Beteiligung von über 4.350 Teilnehmenden zeigt, dass dieses Thema unsere Mitglieder sowie die Menschen in der Stadt enorm bewegt und breit diskutiert werden muss. Das Abstimmungsergebnis ist nun ein eindeutiger Auftrag an die CDU Berlin, für ein JA beim Volksentscheid zu werben und darüber hinaus Ideen für die Machbarkeit zu entwickeln, die Antworten auf die Fragen Finanzierung, Lärmschutz oder rechtliche Umsetzung umfassen. Schon weil Rot-Rot-Grün sich jeder Debatte frech verweigert, werden wir unsere ausführliche Informations- und Meinungssammlung unter www.volksentscheid-tegel.de weiter betreiben und allen Berlinerinnen und Berlinern zur Verfügung stellen.“

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