Stefan Evers: Solidarisches Grundeinkommen ist ein Griff in die sozialistische Mottenkiste

Berlins Regierender Bürgermeister hat heute in einem Interview mit der Berliner Morgenpost seine Forderung nach einem ‚solidarischen Grundeinkommen‘ bekräftigt. Dazu erklärt der Generalsekretär der CDU Berlin, Stefan Evers:

„Der Griff in die sozialistische Mottenkiste bringt Berlin nicht voran. Die SPD muss ihren Hartz-Komplex endlich ablegen, wenn sie von den Menschen wieder ernst genommen werden will. Der ‚Öffentliche Beschäftigungssektor‘ ist in Berlin schon einmal krachend gescheitert. Ihn jetzt zum ‚Solidarischen Grundeinkommen‘ umzutaufen ist weder einfallsreich, noch bringt es in der Sache etwas Neues. Neu ist allein die Grundaussage des Regierenden Bürgermeisters: Schulhausmeister, Kinderbetreuer oder Sekretärin könne jeder, dafür brauche es keine Fachkräfte. Eine solche Äußerung zeigt, wie sehr die Berliner SPD inzwischen vom Boden der Realität abgehoben ist. Ich lade Michael Müller herzlich ein, sich mit mir gemeinsam einen Eindruck von diesen Berufen zu verschaffen. Zielführend wären neue Stellen und geeignete Bewerber! Es wäre schön, wenn Michael Müller seine Leidenschaft stärker auf die Belange der Berliner Wirtschaft und der hart arbeitenden Berlinerinnen und Berliner verwenden würde. Seine erste Sorge sollte sein, dass diese Menschen auch in Zukunft sicher in unserer Stadt leben und sich von ihrem Einkommen noch ein Dach über dem Kopf leisten können!"

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