Mobilität darf kein Privileg der Besserverdienenden werden

Umweltsenatorin Günther plant, ab 2030 den Verbrennungsmotor innerhalb des S-Bahnrings zu verbieten. Ab 2035 soll das Fahrverbot für die gesamte Stadt gelten. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU Berlin, Kai Wegner:

"Ein Verbot des Verbrennungsmotors bis 2030 ist unsozial, unrealistisch und unverantwortlich. Der Verbotsplan geht vollkommen an der Lebensrealität von Hunderttausenden von Berlinerinnen und Berlinern vorbei. Viele Normal- und Geringverdiener können sich auf absehbare Zeit kein emissionsfreies Auto leisten. Mobilität darf kein Privileg der Besserverdienenden werden.

Die Reduzierung von Schadstoffen, Lärm und klimaschädlichen Abgasen ist  wichtig. Der Senat muss endlich seine Hausaufgaben machen. Wir brauchen keine Verbotsorgien, sondern technologieoffene Forschung an alternativen Antriebsformen und eine ausreichende Ladeinfrastruktur. Einen  emissionsfreien Verkehr erreichen wir durch kluge Anreize statt durch ideologische Verbote.

Die Grünen wollen den Menschen vorschreiben, wie sie sich durch die Stadt zu bewegen haben. Wir brauchen keine Umerziehungsmaßnahmen, sondern Anreize. Die Menschen in der Stadt haben unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse. Die Berliner CDU möchte eine Offensive für den schienengebundenen Personennahverkehr und damit einen attraktiveren ÖPNV. Wir wollen sichere Fahrradwege, mehr Park-and-Ride-Parkplätze und Sharingangebote auch in den Außenbezirken."

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