Gedenken an das Mauerunrecht wachhalten

12.08.2020

Am 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 59. Mal. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU Berlin, Kai Wegner:
 
"Am 13. August 1961 hat die SED staatliches Unrecht zementiert. Als Symbol der Unmenschlichkeit brachte die Mauer unermessliches Leid über die Menschen. DDR-Bürger wurden beim Versuch zu fliehen getötet, andere wurden weggesperrt und gefoltert, Familien wurden auseinander gerissen und Biografien zerstört. Die Mauer hat viel kaputt gemacht. Aber sie war überwindbar. Das SED-Regime konnte seine Bürger nicht auf Dauer einsperren, denn der Wille zur Freiheit war stärker als Stacheldraht und Beton.
 
Bis heute leiden unzählige Menschen an den Folgen der gewaltsamen Teilung Deutschlands. Wir sind es jedem einzelnen Opfer schuldig, die Erinnerung an Todesstreifen und Schießbefehl wach zu halten. Wir brauchen mehr authentische Erinnerungsorte in Berlin. Es ist höchste Zeit, das Mahnmal für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Berlin zu errichten. Ich erwarte, dass Kultursenator Lederer zeitnah ein geeignetes Grundstück in zentraler Lage zur Verfügung stellt. Wir brauchen einen authentischen Erinnerungsort als Mahnung daran, dass unsere Freiheit und unsere Demokratie alles andere als selbstverständlich sind.
 
Welche bittere Realität die Mauer war, ist der jüngeren Generation nicht mehr aus eigenem Erleben präsent. In den Lehrplänen sollte die Zeit des SED-Unrechtsstaates verstärkt behandelt werden. Die Arbeit mit Zeitzeugen im Unterricht sollte gestärkt werden. Jeder Berliner Schüler sollte während seiner Schullaufbahn einen Ort oder eine Gedenkstätte besuchen, die an die sozialistische Diktatur der DDR erinnern. Der Senat ist aufgefordert, das sicherzustellen."

Herr Frau
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